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Wohngebäudeversicherung im Vergleich – nachrechnen und sparen!

 

Wohngebäudeversicherung

Aus baurechtlicher Sicht sind Häuser und Bauwerke dann Wohngebäude, wenn der vorhandene Wohnraum, also die Wohnraumfläche, mindestens zur Hälfte zum Wohnen genutzt wird. Wohngebäude können insofern auch gemischt genutzt werden, beispielsweise für eine Freiberuflichkeit oder für ein Gewerbe. Sowohl nach innen als auch nach außen kommt es aber darauf an, dass das Gebäude einen Wohncharakter vermittelt. Die Wohngebäudeversicherung gehört als Sachversicherung zur Gebäudeversicherung. Sie ist eine verbundene Versicherung. In einem Vertrag als Wohngebäudeversicherung sind mehrere Versicherungsrisiken enthalten und zu einer einzigen Gesamtversicherung zusammengefasst. Die Risiken lassen sich nicht einzeln, sondern nur insgesamt, also miteinander verbunden versichern. Es sind die Feuer-, die Leitungswasser- sowie die Sturm-/Hagelversicherung. Als Feuer im Sinne der Versicherung gelten Blitzschlag, Brand, Explosion und Implosion.

Was ist bei der Wohngebäudeversicherung versichert?

Versichert ist das Wohngebäude als Bauwerk mit allem, was direkt oder auch mittelbar zum Gebäude zählt. Zum Wohngebäude gehört das unter der postalischen Anschrift vorhandene Bauwerk mit seinem Zubehör. Das sind alle direkt damit verbundenen Vorrichtungen wie Außenlichtanlage, Videoüberwachung, Briefkasten, Hausklingelanlage oder die individuell angepasste, buchstäblich eingebaute Einbauküche. Separate kleinere Bauten auf dem Grundstück unter derselben Postanschrift wie eigener Carport, Gartenhaus, Geräteschuppen oder Müllboxverschlag sind mitversichert. Es ist empfehlenswert, im Antrag jegliches Gebäudezubehör einzeln aufzulisten. Ein gewissenhafter Versicherer wird es begrüßen, wenn ergänzend dazu einige Lichtbildaufnahmen beigefügt werden, um die örtliche Situation visuell darzustellen. Entweder werden diese Angaben in den Vertrag zur Wohngebäudeversicherung übernommen, oder sie stehen im Antrag, der die Grundlage für den anschließenden Vertrag ist. Der Antragsteller muss im Leistungsfall zeigen können, dass der Schaden am Wohngebäude auch tatsächlich versichert ist.

Ein Vergleich der Anbieter lohnt sich

Jede Wohngebäudeversicherung ist allein schon deswegen individuell, weil kein Wohngebäude wie das andere ist. Bei einem Vergleich mehrerer Angebote muss der Antragsteller insbesondere darauf achten, welche Leistungsausschlüsse hier wie da bestehen. Der eine versichert diese Gefahr und klammert jene aus, der nächste Versicherer macht es umgekehrt. Mitentscheidend sind die Allgemeinen Versicherungsbedingungen. Sie sind seit den 1960er Jahren mehrfach ergänzt und geändert worden. Die vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft GDV herausgegebenen Musterbedingungen sind für die Versicherer eine Grundlage, die sie jeder für sich ausgestalten und ergänzen. Das hat vielerlei Unterschiedlichkeiten zur Folge, die dem Antragsteller seinen Vergleich nicht unbedingt erleichtern.

Berechnung des Versicherungsbeitrags

Der Versicherungsbeitrag errechnet sich anhand der Wohnraumgröße sowie des sogenannten 1914er Wertes. Das ist ein rechnerischer Wert, der für jede Wohngebäudeversicherung als einheitliche Grundlage zur Berechnung des Gebäudeneuwertes zugrunde gelegt wird. Der Gebäudeversicherungswert errechnet sich aus den drei Faktoren 1914er Wert, Baupreisindex und Neubauwert in Euro. Das Jahr 1914 gilt in der Versicherungsbranche als das letzte Jahr, in dem die Baupreise stabil und aussagekräftig gewesen sind. Dieser gleitende Neuwertfaktor wird jährlich angepasst. Die Wohnraumgröße in Quadratmetern steht fest, so dass sich daraus, ähnlich wie bei der Hausratversicherung, die Versicherungsprämie errechnet.

Zusätzliche Elementarschadenversicherung für die komplette Absicherung

Da in der Wohngebäudeversicherung lediglich die Naturschäden Hagel und Sturm enthalten sind, empfiehlt sich die Einbeziehung oder der separate Abschluss einer Elementarschadenversicherung. Dadurch werden Natur- und Elementarschäden wie Starkregen, Überschwemmung, Schneedruck auf dem Wohngebäudedach oder Hochwasser zusätzlich versichert. Die Elementarschadenversicherung sieht eine Selbstbeteiligung je Schadensfall im dreistelligen Eurobereich vor. Starkregen mit den Folgen von Überschwemmungen ist seit einigen Jahren zu einer regelmäßigen Gewohnheit geworden. Auf vielen Gebäuden kann die Schneelast nicht geräumt werden. Der Druck auf das Dach und dadurch entstehende Schäden sind kaum vermeidbar. Die Kombination aus Wohngebäude- und Elementarschadenversicherung ist für den Hauseigentümer wie ein Rundumschutz. Er sollte bei einem Vergleich auch die Möglichkeit prüfen, beide Versicherungen zu bündeln, also bei einem Versicherer abzuschließen. Oftmals reduziert sich bei gebündelten Versicherungen die Versicherungsprämie um einen zweistelligen Prozentsatz.

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