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Unfallversicherungen im Vergleich - nachrechnen und sparen!


 

 

Unfallversicherung

Alle wichtigen Informationen rund um die Unfallversicherung

Unfallbegriff und Grundlagen zu Unfallversicherungen

“Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet. Die Unfreiwilligkeit wird bis zum Beweis des Gegenteils vermutet.” (§ 178 (2) VVG) Aus dieser Definition heraus wird bei einigen Fällen nicht geleistet. Ist beispielsweise die Ursache des Unfalles eine Krankheit bzw. innere Funktionsstörung des Körpers (z.B. Schlaganfall), ist die Versicherung von der Leistung befreit. Ebenso wenig muss gezahlt werden, wenn der Versicherte zu einem bestimmten Promillegrad alkoholisiert ist oder andere bewusstseinsverändernde Substanzen (z.B. Drogen, Medikamente) zu sich genommen hat. Dagegen wird z.B. bei, durch erhöhte Kraftanstrengung verursachten Zerrungen oder Rissen von Muskeln, Sehnen oder Bändern, geleistet. Generell wird bei Krankheiten, welche das auslösende Ereignis und/oder den anschließenden Heilungsverlauf beeinflussen (z.B. Diabetes), eine entsprechende Abstufung des Invaliditätsgrades vorgenommen.
Der Grad der Invalidität wird in der Unfallversicherung nach der jeweiligen Gliedertaxe bemessen, wobei die hauptsächlichen Körperteile und Sinnesorgane mit einem bestimmten Prozentwert eingestuft werden.
Sowohl in den Bedingungswerken der Versicherer als auch den tariflichen Möglichkeiten gibt es verschiedene Varianten. Es ist möglich per Einmalzahlung oder mit laufenden Beiträgen zu zahlen. Die häufigste Form der Absicherung ist die klassische Risikoversicherung, die nur bei einem Unfall Kapital auszahlt. Dagegen erhält man bei einer Unfallversicherung mit garantierter Beitragsrückzahlung das eingezahlte Geld plus erwirtschaftete Überschüsse zurück.

Die Leistungen der Unfallversicherung im Vergleich

Invaliditätsleistung
Die wichtigste und bei einem Unfall auch entscheidende Größe ist die Invaliditätsleistung, daher muss diese auch zwingend vereinbart werden. Sie wird abhängig von dem Grad der festgestellten, dauerhaften Invalidität (laut Gliedertaxe) als einmalige Kapitalleistung ausgezahlt.
Es gibt dabei Produkte, die bei Vollinvalidität (100%) nur die vereinbarte Grundsumme bezahlen, also keine Steigerung dieser beinhalten. Bei Progression wird ab bestimmten Grenzen ein Vielfaches der jeweiligen Grundsumme, bis hin zu 300-500% bei Vollinvalidität, gezahlt. Vereinbart man dagegen eine sogenannte Mehrleistung, gibt es eine einzige Grenze, welche eine Vervielfachung erwirkt (meist ab 50 bzw. 70%).

Die folgenden Leistungen sind alle optional vereinbar und im Vergleich zur Invaliditätsleistung von geringerer Bedeutung:

Krankenhaustagegeld
Befindet man sich unfallbedingt in stationärer Behandlung eines Krankenhauses, erhält man pro Tag des Aufenthaltes das vereinbarte Tagegeld.

Genesungsgeld
Dieses wird nach einem Krankenhausaufenthalt (wie beschrieben) in vereinbarter Höhe pro Tag gezahlt, bemessen nach der Aufenthaltsdauer.

Übergangsleistung
Die Übergangsleistung wird bei einer längeren unfallbedingten Beeinträchtigung nach einer gewissen Zeit, meist 3 oder 6 Monaten, fällig. Da die Invaliditätsleistung in den meisten Fällen frühestens nach 1 Jahr greift, kann es ebenso als Überbrückungsgeld genutzt werden.

Krankentagegeld
Das Krankentagegeld wird bei einer Krankschreibung nach einem Unfall gezahlt. Abhängig von der Krankheitsdauer, wird es ab einem bestimmten Zeitpunkt fällig. Für Angestellte empfiehlt sich es dabei die 6-wöchige Lohnfortzahlung zu beachten, Selbstständige sollten diesbezüglich die Leistungen ihrer Krankenversicherung vergleichen.

Todesfallleistung
Stirbt das Unfallopfer innerhalb eines Jahres nach dem Unfalltag, zahlt der Versicherer die Todesfallsumme. Diese ist bei ansonsten gänzlich fehlender Absicherung (wie z.B. einer Lebensversicherung) des eigenen Todes empfehlenswert.

Unfallrente
Ist man unfallbedingt dauerhaft zu mindestens 50% geschädigt, wird die Unfallrente für die Dauer der Schädigung gezahlt.

Sonstige Leistungen
Bei der Notwendigkeit von kosmetischen Operationen nach einem Unfall, werden die Kosten dafür bis zu einer bestimmten Höhe ersetzt.
Die Kurkostenbeihilfe wird fällig, wenn man unfallbedingt eine Kur durchführen muss.
Notwendige Bergungskosten werden ersetzt, wenn man durch einen Unfall z.B. in einem Wintersportgebiet durch einen Hubschrauber gerettet werden muss.
Teilweise wird auch eine Sofortleistung angeboten, die als schnelle und unkomplizierte Hilfe bei festgelegten Schwerverletzungen dient.
In den letzten Jahren werden in Unfallversicherungen auch vermehrt Assistanceleistungen angeboten, besonders bei Tarifen speziell für Senioren. Meistens bestehen diese, abhängig von der Schwere der Beeinträchtigung, in der Vermittlung von Behörden und Anlaufstellen, der Bereitstellung von Personal für die Pflege und/oder sonstigen Dienstleistungen, um den Alltag des Betroffenen zu erleichtern.

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