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Risikolebensversicherungen im Vergleich – nachrechnen und sparen!

 

 

Risikolebensversicherung

Die Risikolebensversicherung ist eine eigene Form der Lebensversicherung. Im Gegensatz zur Kapitallebensversicherung wird kein Kapital angesammelt, sondern lediglich das Todesfallrisiko versichert. Ein Leistungsfall der Versicherung muss währen der Versicherungsdauer eintreten. Wenn der Vertrag abgelaufen und der Versicherungsfall nicht eingetreten ist, dann bestand und besteht keine Leistungspflicht. Der Versicherungsnehmer hat in diesem Fall mit der Lebensversicherung das Risiko Tod versichert. Für die gezahlten Beiträge erhält er keine Gegenleistung, weil er zum Vertragsende noch lebt. Die Versicherungsbeiträge konnte er über die Jahre hinweg als Vorsorgeaufwendung steuerlich geltend gemacht.

Finanzielle Absicherung von Haus und Familie

Mit einer Risikolebensversicherung wird eine finanzielle Absicherung bezweckt. Das ist immer dann notwendig, wenn die Finanzierung von der Leistungsfähigkeit des Versicherungsnehmers abhängig ist. Unabdingbar notwendig ist der Abschluss einer Lebensversicherung zur finanziellen Absicherung der Immobilienfinanzierung. In diesem Falle soll kein Kapital angesammelt, sondern das Todesfallrisiko des Bauherrn versichert werden. Er ist der Hauptverdiener. Aus seinem Einkommen heraus wird das fremdfinanzierte Baudarlehen mit Zinsen und Tilgung zurückgezahlt. Wenn das Einkommen fehlt, bleibt die Zahlungsverpflichtung ungeachtet dessen weiterhin bestehen. Das Kreditinstitut als Darlehensgeber hat das Baudarlehen durch die Eintragung einer Hypothek im Grundbuch des beliehenen Grundstückes besichern lassen. Bleiben Zahlungen dauerhaft aus, versucht der Darlehensgeber auf dem Zwangswege, die Immobilie buchstäblich zu Geld zu machen. Sie wird versteigert, und die Bewohner müssen mit einem Auszug rechnen. Sofern eine Differenz zwischen Baudarlehen und Versteigerungserlös verbleibt, ist das eine Darlehensschuld des Bauherrn. Das bisherige Baudarlehen wird in reduzierter Form zu einem normalen Konsumentenkredit. In dieser Situation ist häufig die Privatinsolvenz der einzige Ausweg. Besonders bitter ist es, wenn sich diese Entwicklung aus dem Ableben des Bauherrn ergibt. Sie ist für beide Seiten, also für Darlehensgeber und Darlehensnehmer, unerfreulich bis unergiebig.
Um dem vorzubeugen, sind Bauherr und Kreditinstitut an einer Absicherung des Baudarlehens interessiert. Das geschieht mit einer Risikolebensversicherung. Sie wird zeitgleich zur Darlehensaufnahme abgeschlossen und korrespondiert mit der Darlehenshöhe. Die abgeschlossene Lebensversicherung wird an den Darlehensgeber abgetreten. Sollte der Versicherungsfall in den kommenden Jahren oder Jahrzehnten eintreten, wird die Versicherung an das Kreditinstitut ausgezahlt. Damit ist das Baudarlehen komplett getilgt. Die im Grundbuch eingetragene Hypothek wird gelöscht, und die Hinterbliebenen sind in Bezug auf die Immobilie schuldenfrei. An ihrer Wohnsituation ändert sich aus diesem Grunde nichts.

Vor Vertragsabschluss rechnen und vergleichen

Der Abschluss einer Risikolebensversicherung ist eine finanzielle Bindung für die kommenden Jahrzehnte. Der Versicherungsnehmer sollte die Angebote der Versicherer vergleichen. Auch ein Unterschied von wenigen Euro je Monat ergibt über Jahre und Jahrzehnte hinweg eine sichtbare Summe, die sich zu sparen lohnt. In einen Vergleich sollten auch die zusätzlichen Bausteine für Arbeitslosigkeit, Unfall, Erwerbs- und Berufsunfähigkeit mit einbezogen werden. Jedes nur erdenkliche Risiko, das zu Rückzahlungsproblemen führen kann, muss abgesichert beziehungsweise versichert werden. Der Bauherr muss sich immer vor Augen führen, dass die Raten für das Baudarlehen Monat für Monat vom Girokonto abgebucht werden; ganz unabhängig davon, wie sich die Einnahmeseite entwickelt. Die muss bestmöglich abgesichert und stabilisiert werden. In diesem Falle ist eine Risikolebensversicherung die Kombination aus finanziellen Absicherung der wirtschaftlich abhängigen Familienangehörigen einerseits und Sicherung von Verbindlichkeiten andererseits.

Verbundene Geschäftspartner finanziell absichern

Mit einer verbundenen Lebensversicherung können zwei oder mehrere Geschäftspartner das finanzielle Risiko ihrer Existenz sichern. Abgeschlossen wird nur eine einzige Risikolebensversicherung, die für alle Personen gilt. Ausgezahlt wird sie einmal, und zwar beim erstmaligen Todesfall eines der Versicherten. Bei dieser Lebensversicherung ist ein Vergleichen unabdingbar notwendig. Je mehr Personen versichert sind, umso höher ist die Versicherungsprämie. Es muss die verbundene Versicherung mit der einzelnen Lebensversicherung für jeden Betroffenen verglichen werden. Zum einen inhaltlich auf die Versicherungsverträge bezogen, zum anderen finanziell.

Vermindertes Risiko reduziert Versicherungsbeitrag

Wenn sich im Laufe von Jahren oder Jahrzehnten das versicherte Risiko verringert, dann kann auch die dazu gehörige Risikolebensversicherung adäquat reduziert werden. Das gilt für die Baufinanzierung ebenso wie für ein florierendes Unternehmen mit steigendem Gewinn bei gleichzeitig sinkenden Verbindlichkeiten.

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