Rentenversicherung im Vergleich – nachrechnen und sparen!

 

 

Rentenversicherung

Da die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) im Alter keinen angemessenen Lebensstandard garantieren, ist eine zusätzliche private Absicherung erforderlich. Eine Möglichkeit zur zusätzlichen Altersversorgung bietet der Abschluss eines privaten Rentenversicherungsvertrages zusätzlich zu einem geförderten Riester-Vertrag oder der Rürup-Rente und der betrieblichen Altersvorsorge. In rechtlicher Hinsicht sind private Rentenversicherungsverträge eine besondere Form der Lebensversicherung, in der Praxis dienen sie konkret der Absicherung im Alter. Eine Gesundheitsprüfung ist vor dem Abschluss eines privaten Rentenversicherungsvertrages nicht erforderlich, schließlich verringert ein möglicher schlechter Gesundheitszustand das Kostenrisiko des Versicherers.

Varianten der privaten Rentenversicherung

Grundsätzlich existieren zwei Varianten der privaten Rentenversicherung. Bei einem Rentenversicherungsvertrag mit Einmalzahlung erfolgt auf eine einmalige Einzahlung eines Geldbetrages hin die Auszahlung einer monatlichen Rente. Diese Verträge können mit einem Kapitalverzehr verbunden sein oder eine lebenslange Zusatzrente garantieren. Im Vergleich zu einer lebenslangen Rentenzahlung bietet ein Auszahlungsplan mit Kapitalverzehr zwar höhere monatliche Zahlungen, schützt aber nicht bis an das Lebensende vor Einschränkungen wegen geringer Renteneinnahmen. Bei Verträgen zur privaten Rentenversicherung mit monatlichen Einzahlungen sind Unterschiede in der Vertragsgestaltung möglich. Die meisten Verträge enthalten einen Passus über Auszahlungen an einen Begünstigten, wenn der Versicherungsnehmer bereits vor dem Eintritt des Rentenalters verstirbt. Sie ersetzen somit teilweise eine Begräbniskosten- beziehungsweise eine Risikolebensversicherung. Des Weiteren sehen Standardverträge vor, dass die vereinbarte Rente beim Ableben des Versicherten innerhalb der ersten Jahre des Rentenbezugs vorläufig weiterhin an eine begünstigte Person ausgezahlt wird. Der Fachbegriff lautet Rentengarantiezeit oder Mindestrentenzeit. Die Angabe des Begünstigten gegenüber der Versicherungsgesellschaft hat Vorrang vor der im Testament festgelegten oder gesetzlich bestehenden Erbfolge, sie lässt sich selbstverständlich jederzeit ändern. Das Renteneintrittsalter muss bei privaten Rentenverträgen nicht den Bestimmungen der GRV entsprechen. Die Vereinbarung des fünfundsechzigsten Lebensjahres als Rentenbeginn ist auch bei heute abgeschlossenen Versicherungsverträgen häufig üblich und eröffnet die Möglichkeit, das Arbeitspensum im Alter schrittweise zu verringern. Private Rentenversicherungsverträge sehen zudem häufig die Möglichkeit eines früheren Rentenbeginns vor, wobei sich die monatliche Rentenhöhe verringert. Steuerlich ist die private Rentenversicherung interessant, da die private Leibrente nur mit einem geringen Ertragsanteil zu versteuern ist. Dieser beträgt zweiundzwanzig Prozent bei einem Rentenbeginn im Alter von sechzig oder einundsechzig Jahren und sinkt auf achtzehn Prozent, wenn der Versicherungsnehmer die Rente erst ab einem Alter von fünfundsechzig Jahren in Anspruch nimmt.

Angebote miteinander vergleichen und sparen

Wenn Interessenten die Beitragssätze und die möglichen Auszahlungen verschiedener Versicherungen vergleichen, stellen sie neben der garantierten Monatsrente eine wahrscheinliche Überschussbeteiligung fest. Diese kalkulieren die Versicherer anhand ihrer Erfahrungen in den vergangenen Jahren und unter Berücksichtigung der zu erwartenden Entwicklung der Zinsen. Sicher verlassen können Verbraucher sich vor dem Abschluss eines Rentenversicherungsvertrages nur auf den im Vergleich angegebenen garantierten Betrag der monatlichen Rente. Künftige Kunden einer privaten Rentenversicherungsgesellschaft vergleichen neben den Entwicklungen der Überschussbeteiligung in den vergangenen Jahren auch die wenigen zugänglichen Angaben, von welchen Fakten der Versicherer bei der Kalkulation der künftigen Gewinne ausgeht. Günstige Versicherungsgesellschaften zeichnen sich durch geringe Abschlusskosten aus, so dass sie einen möglichst großer Teil der Beiträge für die Bildung der künftig auszuzahlenden Rente verwenden können. Die früher verbreitete hohe Erwartung an die Entwicklung der Überschussbeteiligung besteht heute nicht mehr. Hierzu hat neben dem geringen Zinsniveau auch die Zunahme der Lebenserwartung und damit der durchschnittlichen Rentenbezugszeit beigetragen. Nicht mehr erlaubt sind abweichende Tarife für weibliche und männliche Kunden. Vor der Verpflichtung aller Versicherungsunternehmen zu Unisex-Tarifen zahlten Männer in der privaten Rentenversicherung für dieselben Leistungen geringere Beiträge als Frauen, da ihre durchschnittliche Lebenserwartung im Vergleich zu diesen geringer ist.

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