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Rechtsschutzversicherung im Vergleich - nachrechnen und sparen!

 

 

Rechtsschutzversicherung

Jede Rechtsschutzversicherung ist eine individuell ausgestaltete Versicherung. Rechtsgrundlage sind das Versicherungsvertragsgesetz VVG sowie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Rechtsschutz bedeutet in diesem Sinne, dass der Versicherer das Recht dadurch schützt, dass er im Falle des Rechtsstreits alle damit verbundenen Kosten bezahlt bekommt. Vor diesem Gesamthintergrund ist es sowohl lohnens- als auch empfehlenswert, die Tarife näher zu vergleichen. Mit dem Vertragsabschluss bei einer Versicherung bindet sich der Versicherungsnehmer für die nächsten Jahre. Insofern sollte eine solche Vertrags- und auch Geldbindung gut überlegt sein.

Die Frage nach der Notwendigkeit einer Rechtsschutzversicherung sollte nach kurzem Überlegen mit einem klaren Ja beantwortet werden. Auch der friedliebende Bürger kann ohne jedes Hinzutun in eine Situation geraden, in der er einen Rechtsschutz benötigt. Ein typisches Alltagsbeispiel ist die kostenpflichtige Abmahnung einer Rechtsanwaltskanzlei, die buchstäblich aus heiterem Himmel kommt. Moniert wird der eine oder andere Fehler auf der privaten Website. Ganz unabhängig davon, ob die Abmahnung rechtens ist oder nicht, muss der Adressat reagieren. Entweder zahlt der die beigefügte Rechnung oder er lässt sich rechtlich beraten. Beides kostet ihn Geld. Wenn er versichert ist, dann ist ein Anruf bei seinem Anwalt ausreichend.

Bausteine der Rechtsschutzversicherung

Jede Rechtsschutzversicherung ist bausteinartig aufgebaut. Sie setzt sich aus Modulen zusammen, die wunsch- und bedarfsgerecht ein Ganzes ergeben. Der Versicherungsnehmer, dessen Ehe- oder Lebenspartner in den meisten Fällen automatisch und ohne Mehrkosten mitversichert ist, kann sich seine Rechtsschutzversicherung zusammenstellen. Zu den unentbehrlichen Modulen gehören der Vertrags-, der Schadensersatz-, der Unterhalts- oder der Ehesachenrechtsschutz. Für den Mieter von Haus oder Wohnung kann der Mietrechtsschutz durchaus überlegenswert sein. Im Rentenalter erübrigt sich ein Arbeitsrechtsschutz, während der Verkehrsrechtsschutz in jedem Alter hilfreich ist. Lebenssituationen, in denen rechtliche Unstimmigkeiten entstehen können, sollten durch einen Rechtsschutz gesichert werden. Im heutigen Alltag geschieht es mehr und mehr, dass Versicherungen, von der Krankenversicherung bis hin zur Lebensversicherung, ihre Leistung verweigern, obwohl die Leistungspflicht zweifelsfrei feststeht. Der Versicherte hat Recht, aber er hat das Problem, sein Recht zu bekommen. Ohne Rechtsschutz ist das für den Laien nicht umsetzbar, und der Rechtsanwalt kostet Geld. Mit einer Rechtsschutzversicherung reicht die Unterzeichnung der Vollmacht, damit der Anwalt gerichtlich und außergerichtlich tätig wird.

Ein Vergleich der Rechtsschutz Anbieter lohnt sich

Jeder Rechtsschutzanbieter hat seine eigenen modularen Tarife, die er inhaltlich selbst bestimmt und kalkuliert. Es lohnt sich also, sie miteinander zu vergleichen. Dabei sollte auf Leistungsausschlüsse, auf Kannbestimmungen oder auf Formulierungen im Konjunktiv besonders geachtet werden. Wenn ein Rechtsschutz gesucht wird, dann wird ausschließlich das bezahlt, was im Vertrag steht. Das ist die sogenannte Deckungszusage, die der Rechtsanwalt nach einem ersten Informations- und Beratungsgespräch bei der Rechtsschutzversicherung einholt. Es zeigt sich sehr schnell, ob der aktuelle Rechtsstreit versichert ist. Wenn ja, und wenn darüber hinaus ausreichend Aussicht auf einen erfolgreichen Rechtsstreit besteht, dann erteilt der Rechtsschutzversicherer die Deckung. Das ist seine Kostenzusage und für den Rechtsanwalt die Grundlage dafür, dass alle Verfahrenskosten bezahlt werden. Dazu zählen sein Honorar, jegliche Fremdkosten, und je nach Ausgang des Rechtsstreits auch die Gerichts- sowie die Kosten der Gegenseite. Dem Rechtsschutzversicherten entstehen keine eigenen Ausgaben.Beim Vergleich von einem mit dem anderen Anbieter muss besonders auf die Leistungsausschlüsse geachtet werden. Ausgeschlossen sind Rechtsstreitigkeiten, die nicht genau in eines der Versicherungsmodule passen. Bis auf wenige Ausnahmen muss es sich um einen tatsächlichen oder zu erwartenden Rechtsstreit handeln, also um ein Gerichtsverfahren. Spekulations- oder Wertpapiergeschäfte sind keineswegs bei jedem versichert. Wer privat mit einem Aktiendepot und Wertpapieren handelt und daraus resultierend Rechtsschutz sucht, der sollte die Anbieter recht genau vergleichen. Auf den Lebensalltag bezogen unterscheiden sie sich weniger in ihren Leistungen als in der Höhe des Jahresbeitrages.Eine Rechtsschutzversicherung lässt den Versicherten ganz einfach ruhiger schlafen. Er hat die Gewissheit, im gegebenen Fall einen ausreichend guten Rechtsschutz zu haben. Es bleibt nicht dabei, Recht zu haben, sondern er kann es auch durchsetzen.

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