Pflegeversicherung im Vergleich - nachrechnen und sparen!

 

 

Pflegeversicherung

Seit Mitte der 1990er Jahre ist die Pflegeversicherung eine Pflichtversicherung. Jeder Bürger muss sich pflegeversichern. Umgekehrt hat jeder einen gesetzlichen Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Pflege Versicherung. Sie ist der jeweiligen Krankenkasse zugeordnet. Träger der Versicherung sind die Pflegekassen. Der Beitrag wird zusammen mit dem Krankenkassenbeitrag erhoben und an die jeweilige Krankenkasse bezahlt. Dort erfolgt dann intern die Weiterleitung an die Pflegekasse.

Hohe Kosten für die Pflege

Pflege ist teuer. Das ist bekannt und ein gesellschaftliches Dauerthema. Es ist auch bekannt, dass die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung in vielen Fällen die tatsächlichen Kosten in den insgesamt drei Pflegestufen nicht decken, gar nicht decken können. In der ersten Pflegestufe besteht eine erhebliche, in der zweiten eine schwere und in der dritten eine schwerste Pflegebedürftigkeit. Das kann beispielsweise der dauerhafte und stationäre Aufenthalt in einem Pflegeheim sein. Rund um die Uhr ist hier eine 24h Pflege notwendig. Das kostet Monat für Monat mehrere tausend Euro. Die Leistung der gesetzlichen Pflegeversicherung liegt deutlich darunter. Eine verbleibende Differenz muss der Pflegebedürftige aus seinem eigenen Einkommen und Vermögen bezahlen, so gut und so lange ihm das möglich ist. Ergänzend dazu wird eine gesetzliche Unterhaltspflicht von Familienangehörigen geprüft. Ein danach noch immer verbleibender ungedeckter Restbedarf wird dann aus öffentlichen Mitteln von Stadt oder Landkreis finanziert. Dem Pflegebedürftigen verbleibt in einem solchen Fall nur noch ein überschaubares Taschengeld zur freien Verfügung. Er ist finanziell stark eingeschränkt.

Pflegeversicherung schützt vor hohen Pflegekosten

Zur Vermeidung von zu hohen Pflegekosten empfiehlt sich der Abschluss einer privaten zusätzlichen Pflegeversicherung. Die zukünftigen Pflegekosten lassen sich recht genau kalkulieren. Angeboten werden die drei Tarife Pflegekosten-, Pflegerenten- und Pflegetagegeldversicherung. Der Staat bietet mit Pflege-Bahr die Förderung einer privaten Pflege Versicherung. Der frühere Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr hat im Rahmen des PNG, des Pflege-Neuausrichtungs-Gesetzes, für die Pflege eine vergleichbare Förderungsmöglichkeit geschaffen wie der frühere Bundesarbeitsminister Walter Riester für die Riester Rente. Wer eine private Pflegetagegeldversicherung mit einem Monatsbeitrag ab zehn Euro aufwärts abschließt, der erhält dazu einen staatlichen Zuschuss von fünf Euro monatlich. Pflege-Bahr wird von den namhaften und bekannten Versicherungsgesellschaften angeboten. Die gesetzlichen Voraussetzungen sind für alle dieselben. Trotzdem empfiehlt sich ein Online-Vergleich auf nachgerechnet.de, denn die Versicherer sind in ihrer Kalkulation der Beiträge frei. Für die Pflegeversicherung Pflege-Bahr besteht der Kontrahierungs-, ein Abschlusszwang. Wer diese private Pflege Versicherung anbietet, der kann keinen Antrag ablehnen. Eine Gesundheitsprüfung entfällt, ebenso wie Leistungsausschlüsse oder Risikozuschläge. Mit der staatlich geförderten zusätzlichen Pflege Versicherung sollen auch ältere Menschen mit einem gesundheitlichen Handicap die Möglichkeit erhalten, für ihre Pflegebedürftigkeit im späteren Alter finanziell vorsorgen zu können.

Sorgen Sie rechtzeitig mit einer Pflegeversicherung vor

Auch für die Pflege Versicherung gilt der Grundsatz, dass der Beitrag umso niedriger ist, je früher der Vertrag abgeschlossen wird. Dass eine Pflege im späteren Alter notwendig wird, steht fest. Art, Umfang und Ausmaß können kaum beeinflusst werden. Es spricht also alles dafür, schon in jungen Jahren an die Pflege im späteren Alter zu denken und finanziell vorzusorgen. Mit einer Dynamik in der ausgewählten Pflegeversicherung lassen sich, ebenso wie bei anderen Versicherungen auch, die zu erwartenden Preissteigerungen ausgleichen.

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