Erhöhung der Renten doch noch möglich

Die deutschen Rentenversicherer haben nach neuester Berechnungen festgestellt, dass aufgrund höherer Rücklagen die Renten Anfang 2014 doch steigen könnten. Die Beiträge zur Rentenversicherung sollen laut Experten von 18,9 Prozent auf 18,3 sinken. Ende 2012 hatte die Bundesregierung eine Prognose zur steigenden Rente um rund 2,5 Prozent gestellt. Diese solle sich nun tatsächlich bestätigen, da bis dato keine anderen Ergebnisse vorliegen. Eine Nachhaltigkeitsrücklage, die bis Ende 2013 ca. 31 Milliarden Euro betragen soll, lässt neue Hoffnung schöpfen. Momentan beträgt die Monatsausgabe 1,75, ab einer Monatsausgabe von 1,5 muss laut aktueller Gesetzgebung der Beitrag zur Rentenversicherung gesenkt werden. Somit könnten deutsche Bürger doch noch vor der gefürchteten Altersarmut bewahrt werden.

Derzeit gibt es allerdings noch Gegner der Beitragssenkung, zum Beispiel die Union sowie die SPD, da die Senkung eine Minderung der Einnahmen für die Rentenkasse bedeuten würde. Diese würde laut Berechnungen ca. 7,4 Milliarden Euro betragen. Erst nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen wird man darüber entscheiden.

Allein schon eine Senkung von 0,6 Prozentpunkten würde Beitragszahler enorm entlasten. Rund 6 Milliarden Euro könnte die jährliche Entlastung der Arbeitnehmer und –geber ausmachen. Der durchschnittlich verdienende Bürger könnte somit etwa 90 Euro mehr zur Verfügung haben.