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Elektroautos: Herausforderung für KFZ Versicherer

Die Energiewende in Deutschland stellt nun auch eine große Herausforderung für die Versicherungsbranche dar: Elektroautos sind auf dem Vormarsch, somit müssen sich auch die Versicherungen um geeignete Policen kümmern. Derzeit gibt es recht wenige Anbieter, bei denen man die gewöhnungsbedürftigen Automobile anmelden kann. Doch die Zeiten ändern sich. Die Nachfrage nach E-Mobilen steigt und somit auch die Nachfrage der Versicherungen. Ein Problem, mit dem sich Besitzer von Elektroautos konfrontiert sehen, ist die Frage was tun wenn der Akku leer ist und man liegen bleibt?

Nur eine KFZ-Versicherung bietet hierfür derzeit eine Lösung an: Die Zurich Versicherung lockt ihre Kunden mit einem Schutzbrief. Darin enthalten ist die Option, sich im Ernstfall zur nächsten Ladestation oder Werkstatt abschleppen zu lassen. Auch andere Anbieter ziehen inzwischen nach, so wie die DEVK. Sie bietet eine Schutzbriefversicherung in Höhe von 150 Euro.

Generell müssen sich die Versicherungen in Zukunft noch über einige Fragen bezüglich der futuristischen Elektromobile machen, wie beispielsweise: In welche Typklasse wird man eingestuft? Verursachen Fahrer von Elektroautos mehr Unfälle? Inwieweit werden Bedienfehler vom Versicherer gedeckt? Zum Beispiel das mangelhafte Laden der Autobatterie, was zu erheblichen Schäden führen kann.

Über Vieles werden sich die Anbieter noch informieren müssen, Test und Statistiken veranlassen, bis man abwägen kann welche Modalitäten die Versicherung, Police oder der Schutzbrief für Elektroautos beinhalten sollte.