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Tagesgeldkonto – Rentabler Parkplatz für Krisenmonate

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass es immer schwieriger wird mit seinem Vermögen zu kalkulieren. Weltwirtschaftskrisen und Naturkatastrophen prägen die Finanzwelt. Auch die Verunsicherung hinsichtlich der Entwicklung der Eurozone scheint viele Investoren abzuschrecken. Ungefähr 42 % der Arbeitnehmer fürchten sich vor der sogenannten Alters-Armut. Die gesetzliche Rente ist im Verhältnis oft minimal, sodass man an allen Ecken und Enden sparen muss, um sich so zumindest die Grundversorgung zu sichern.

So überlegen sich vor allem Privatpersonen, wie sie ihr Vermögen am besten anlegen. Hierbei legen sie Wert auf großen Gewinn mit möglichst kleinem Einsatz. Durch die in den letzten Jahren stark gesunkenen Zinsen stellt sich das allerdings als Gratwanderung heraus. Nicht jeder kann monatlich 300 Euro für die Rente oder schlechte Zeiten zurücklegen. Wie also am besten vorsorgen?

Experten raten mittlerweile, die sogenannte „saisonale Strategie“ zu fahren. Bei einer jährlichen Rendite von 14 % stellt diese Strategie alle anderen in den Schatten. Doch was steckt hinter dieser Taktik? Hierbei handelt es sich um ein Konzept, bei welchem die verlustträchtigen Sommermonate aus gelassen werden. Das bedeutet, dass von Anfang Mai bis Ende September nicht in sogenannte Exchange-traded funds (kurz: ETFs, zu Deutsch: börsengehandelter Fonds) investiert wird. Vor allem der Monat September bereitet Brokern jährlich Kopfzerbrechen, da er meist der krisenreichste ist. Viele Verluste werden in diesem Herbstmonat verbucht.

Stattdessen wird das Vermögen also vorrübergehend auf einem Tagesgeldkonto „geparkt“. Zurzeit sind die Tagesgeldzinsen wieder vergleichsweise hoch, mit meist 1,5 % fährt man bei dieser Strategie also ganz gut. Wer sich für dieses Konzept entscheidet, kann bei einem DAX-Investment jährlich rund 14 % Plus erwirtschaften.