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ING-DiBa: Altverluste aus Wertpapiergeschäften

Als im Jahr 2009 die Abgeltungssteuer für Erträge aus Kapitalanlagen eingeführt wurde, gab es die Möglichkeit, dass Wertpapierbesitzer sich für Verluste aus der Kursentwicklung ihres Aktiendepots einen Verlustvortrag bescheinigen lassen. Betroffen von dieser Regelung waren Wertpapiere, die bis zum Ende 2008 mit Wertverlust verkauft wurden. Viele Kunden, darunter auch der ING-DiBa, hatten dadurch einen Verlustfeststellungsbescheid vom zuständigen Finanzamt erhalten. Diese Verluste ließen sich dann mit den Gewinnen aus dem Aktiendepot verrechnen.
Diese Übergangregelung läuft mit Ende des Jahres 2013 aus, weswegen sich die Verlustvorträge auf ING-DiBa Depots nur noch in diesem Zeitraum anrechnen lassen. Ab dem Jahr 2014 lassen sich Verlustvorträge nur noch mit Verkaufsgewinnen von nicht selbst genutzten Immobilien und das nur innerhalb der zehnjährigen Spekulationsfrist, sowie auf Gewinne anrechnen, die aus dem Verkauf von sonstigen Wirtschaftsgütern entstehen.

Wer sich als Aktienanleger den Bonus des Verlustvortrages erhalten möchte, sollte sein ING-DiBa Depot dahingehend prüfen, ob der gezielte Verkauf einzelner Aktien noch vor Jahresende eine Nutzung der Steuervergünstigung ermöglicht. Die ING-DiBa gibt jedoch zu Bedenken, dass sich die Leistungen des Verlustfeststellungsbescheides lediglich auf Kursgewinne anrechnen lassen. Zinsen und Dividendenausschüttungen können mit den bescheinigten Verlustvorträgen nicht ausgeglichen werden und müssen regulär versteuert werden.

Die ING-DiBa ist mit über 7,5 Millionen Kunden derzeit die größte deutsche Direktbank und konzentriert sich auf das Feld der Privatanleger, denen auch ein leichter Zugang zum Online-Trading ermöglicht wird. Von der Fachzeitschrift €uro wurde die Bank im Jahr 2012 sowohl zur „Beliebteste Bank 2012“, als auch zum „Onlinebroker des Jahres 2012“ gekürt.