Welche Kontoart möchten Sie vergleichen?

 

 

Konto

Das Konto für den täglichen Gebrauch

Das wichtigste Konto ist das Girokonto. Giro bedeutet Kreis oder Umlauf, und genau dafür ist das Girokonto gedacht. An erster Stelle dient es dem Eingang des Gehalts und dem Abbuchen der monatlichen Zahlungen wie Miete, Versicherungen oder Strom. Aber auch für unregelmäßige Geldbewegungen wie Einkäufe, vor allem im Internet. Aus diesem Grund sollte das Girokonto auch keine Gebühren für diese Vorgänge aufweisen. Diese summieren sich sonst ganz schnell zu beträchtlichen Summen.
Die besten Konditionen bieten meist die Direktbanken. Ein Girokonto Vergleich lohnt sich, manche Internetbanken bieten sogar Zinsen. Wer auf Service und Beratung in einer Filiale Wert legt, kann auch dort ein kostenloses Angebot finden, allerdings ist meist ein regelmäßiger Geldeingang erforderlich. In der EU sind Gelder auf Bankkonten bis 100.000 Euro pro Bank und Kunde staatlich garantiert. Bei einer Bankenpleite ersetzt also der Staat notfalls dieses Geld.

Das Konto für die kurzzeitige Anlage

Wer vorübergehend Geld anlegen möchte, oder auf ein bestimmtes Ziel wie den nächsten Urlaub spart, der sollte sein Geld auf einem Tagesgeldkonto anlegen. Während die meisten Bankprodukte unterschiedliche Anforderungen erfüllen sollen, geht es bei dieser Kontoart nur um eines: Zinsen.
Tagesgeld ist immer mit einem Referenzkonto gekoppelt, das aber nicht bei der selben Bank sein muss. Da Auszahlungen jeden Tag (daher der Name) und nur auf dieses Konto erfolgen können, ist Tagesgeld eine sehr sichere Anlageform. Auch hier gilt die staatliche Garantie von 100.000 Euro.
Das einzige Unterscheidungsmerkmal von Tagesgeld sind die Zinsen, daher sollte man immer das Konto mit den höchsten Tagesgeldzinsen wählen. Da die Konditionen sehr verschieden sind, sollte man das richtige Angebot heraussuchen. Dabei helfen Vergleichsseiten im Internet.

Das Konto für die langfristige Anlage

Auch bei langfristigen Anlagen kann ein Vergleich im Internet einen großen Unterschied ausmachen. Bei Festgeld liegen die Konditionen der Hausbank selten an der Spitze. Gerade, wer sich für lange Zeit bindet, sollte daher die besten Angebote nutzen. Im Festgeld Vergleich bieten manche Banken das Doppelte an Zinsen wie ihre Konkurrenten!
Festgelder sind nach der Dauer der Anlage gestaffelt. Meistens gibt es Angebote der Banken ab drei Monaten, allerdings liegen die Zinssätze oft weit unter denen eines Tagesgeldkontos. Bei dem momentan besonders niedrigen Zinsniveau rentiert sich eine Festgeldanlage oft erst bei einer Laufzeit von mehreren Jahren. Von daher sollte man sich als Kunde überlegen, ob man sein Geld für einen solch langen Zeitraum (typisch sind zum Beispiel 5 Jahre) anlegt, oder ob man auf steigende Zinsen in der Zukunft hofft und das Geld für die nächste Zeit anders anlegt.
Wer sich aber für ein Festgeldkonto entscheidet, sollte die Banken in genau dem gewünschten Anlagezeitraum unter die Lupe nehmen. Manche bieten für kurzfristige Festgelder gute Zinsen, aber schlechte für langfristige Anlagen und umgekehrt. Innerhalb der EU ist das Geld auch hier bis zu einer Summe von 100.000 Euro pro Bank und Kunde sicher.

Ein Vergleich der Konten lohnt sich

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kunden deutscher Banken sehr sichere, aber derzeit nicht übermäßig ertragreiche Kontenangebote zur Verfügung stehen. Als Kunde ist es wichtig, die Angebote zu vergleichen, um nicht unnötig Geld auszugeben oder durch entgangene Zinsen zu verschenken. Ein Online-Vergleich der verschiedenen Konten und Anbieter auf nachgerechnet.de lohnt sich und zeigt ihnen die besten Anbieter. Wer Zinserträge hat, sollte bei der Bank einen Freistellungsauftrag abgeben. Mit diesem sind bis zu 801 Euro pro Person und Jahr steuerfrei. Ansonsten (und über Summen darüber hinaus) werden die Kapitalertragssteuer von 25% plus Solidaritätszuschlag fällig, eventuell dazu noch Kirchensteuer.

Sie haben Fragen zum Konto Vergleich?