Wertpapierdepot Vergleich

Die Politik der westlichen Zentralbanken hat zur Folge, dass Anlageformen in klassische Rentenpapiere immer weiter an Bedeutung verloren haben. Daher ist es auch keine große Überraschung, wenn immer mehr Anleger in alternative Anlageformen, wie Aktien, Fonds oder auch Zertifikate wechseln. Denn immerhin sind genau diese Anlageformen in den letzten Jahren gegenüber klassischen festverzinslichen Wertpapieren in Bezug auf die Rendite deutlich im Vorteil. Damit Anleger jedoch überhaupt Wertpapiere kaufen können ist ein Wertpapierdepot notwendig. Ein Wertpapierdepot ist dabei mit einem Konto zu vergleichen. Spiegelt ein Konto dabei das aktuelle Guthaben – oder die Verbindlichkeiten – wider, so enthält das Wertpapier Depot die aktuell vom Kunden gehaltenen Wertpapiere jedweder Art. Verkäufe oder Käufe sind auch nur über ein solches Depot möglich. Vereinfacht gesagt gilt, dass alles, was über die Börse in irgendeiner Form handelbar ist, ein Depot voraussetzt.

Depot ist nicht gleich Depot
Wertpapier Depots werden von allen Kreditinstituten angeboten. Für viele Kunden liegt es dabei nahe, die eigenen Aktien auch bei der Hausbank in ein Wertpapier Depot einzulagern. Das muss aber nicht immer die ideale Wahl sein. Der Unterschied fängt dabei schon bei den Kosten an. Denn die Führung eines Wertpapier Depots verursacht für das Kreditinstitut Kosten, die häufig auch an die Kunden weitergegeben werden. Daher sollte der Kunde ganz genau hinschauen und schauen, ob die Kontoführung kostenlos angeboten wird. Aber das ist nicht die einzige Kostenkomponente. Wer häufig und intensiv handelt, der zahlt auch entsprechende Gebühren. Auch hier sollte der Kunde im Vorfeld genau vergleichen, denn wer häufig an der Börse Papiere handeln will, für den sind diese Art der Gebühren von großer Bedeutung. Aber auch die Kosten für den Kauf von Fonds sollte der Kunde vorab vergleichen. Eine Vielzahl von Anbietern bietet bspw. den Kauf von Fonds die besonders günstig sind an. Dabei erhält der Kunde dann auf den gekauften Fonds eine Ermäßigung auf den Ausgabeaufschlag. Hier lohnt sich in jedem Fall der Vergleich, denn ggf. wird der gleiche Fonds bei der Hausbank oder einer online-Bank zu unterschiedlichen Ausgabeaufschläge angeboten.

Gibt es das beste Depot?
Wie schon im vorangegangenen Absatz dargestellt, können sich die Kosten für Depots zum Teil erheblich unterscheiden. Dabei gibt es aber nicht das eine Depot, welches immer und unter allen Bedingungen den besten Service anbietet. Vielmehr sollte der Kunde bestimmte Annahmen bzgl. seines Kaufverhaltens treffen und dann einen Vergleich starten. Informationen über einen Wertpapier Depot Vergleich gibt es idealerweise im Internet. Eine Vielzahl von Portalen bietet hier einen Zugriff auf alle nationalen oder auch internationalen Anbieter. Dazu empfiehlt sich die Suche nach einem Test für Wertpapiere. Hier kann der Kunde kostenlos einen guten Einstieg in das Thema erhalten. Häufig gibt es im Wertpapier Depot Vergleich auch noch besondere Lockangebote – in der Regel von Direktbanken, die kein eigenes Filialnetz unterhalten. Hier werden nicht selten auch besonders interessante, aber auch zeitlich limitierte Angebote für die Tagesgeld oder Festgeldanlage offeriert. Dabei sollte sich der Kunde jedoch ganz genau das Kleingedruckte anschauen, denn diese Angebote sind sehr häufig zeitlich limitiert.

Das Depot eröffnen
Hat der Test bei der Auswahl des richtigen Depots geholfen, ist der nächste Schritt das Eröffnen des Depots. Besonders einfach und günstig sind dabei Online-Depots. Das Eröffnen findet dabei online statt, der Kunde gibt dabei seine Daten ein und sendet das Formular dann elektronisch ab. Einige Tage später erhält er dann Unterlagen für die Post-Ident-Identifizierung, mit denen er bei der nächsten Postfiliale vorbeischauen muss. Nach dieser Identifizierung erhält er dann binnen kürzester Zeit den Zugang zu seinem Online-Depot.

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