Depotgebühren Vergleich – Depot Banken mit den geringsten Gebühren

Das Aktiendepot in den letzten vier Jahren
Nach einer Studie der Bundesbank aus dem Juni 2013 ist die Anzahl der Aktiendepots in den letzten Jahren vier Jahren um 15 % gesunken und beträgt aktuell 24 Mio. Depots. Allerdings sind im gleichen Zeitraum die Wertpapierbestände in diesen Depots um ca. 1,2 Billionen Euro auf jetzt 8,2 Billionen. Euro gestiegen Ein Grund für den Rückgang der absoluten Anzahl der Wertpapierdepots ist sicherlich, dass in Folge der Finanzkrise viele Kleinanleger enttäuscht ihre Depots geschlossen haben. Zusätzlich ist aber auch erkennbar, dass Kunden ihre Bankgeschäfte wieder mehr konzentrieren. Denn nachdem die Privatbanken über lange Jahre den Trend zum online-Konto verschlafen haben, ist nunmehr deutlich erkennbar, dass die klassischen Institute gegensteuern. Das bei sinkender Anzahl der Depots aber eine deutliches Wachstum des hinterlegten Wertpapiervolumens entstehen konnte, ist ebenfalls relativ einfach zu erklären – die Kurse sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen! Für Verbraucher sind das insgesamt gute Nachrichten, denn immerhin hat der die Möglichkeit aus einem größeren Angebot von Depotbanken den für ihn idealen Anbieter zu finden.

Gebühren jetzt vergleichen
Anleger sollten jetzt den Schritt wagen und ihr Aktiendepot kritisch durchleuchten. Denn wie schon oben beschrieben, ist die Konkurrenz größer geworden und somit wird es für Anleger leichter die Kosten ggf. zu reduzieren. Die Depotgebühren unterscheiden sich dabei in drei Gruppen. Zum einen verlangen einige Depotbanken eine Grundgebühr für das Führen des Depots. Eine weitere Kostenkomponente sind die Ordergebühren. Diese werden häufig nach oben hin gedeckelt und haben nach unten einen Mindestbetrag. Der Kunde sollte dabei aber genau hinschauen, ob diese Gebühren für jeden Handelsplatz anfallen oder auf bestimmte Handelsplätze beschränkt sind. Nicht selten fallen auch Kosten für die Einstellung oder Streichung von Limiten an. Neben den aufgeführten Gebühren unterscheiden sich die Institute aber auch im Hinblick auf weitere Zusatzleistungen. So werden häufig besonders interessante Zinssätze bei der Anlage von Tagesgeldern gezahlt, wobei es hier empfehlenswert ist, das Kleingedruckte zu lesen, da diese Zinsen in der Regel zeitlich begrenzt sind. Wer häufiger in Investmentsfonds investiert, der sollte auch schauen, ob die Depotbank auf Fonds einen Discount anbietet.

Wie das richtige Depot finden
Der Weg zum kostengünstigen Depot findet in erster Linie über einen Depotgebühren Vergleich statt. Unterstützend kann der Anleger die Hilfe des Internets in Anspruch nehmen, denn immerhin gibt es eine Reihe von Portalen, die einen Depotgebühren Vergleich anbieten. Vorab sollten Interessenten aber eine genaue Vorstellung über ihr Tradingverhalten haben. Denn wer nur selten handelt, für den ist sind eher jährliche Depotgebühren störend. Im Internet gibt es hierzu auch eine Reihe von Plattformen, bei denen Annahmen über das individuelle Handelsvolumen getroffen werden können. In der Regel kann dann über die Portale auch direkt ein Depot eröffnet werden. Dazu sind wesentliche Angaben zur eigenen Person vorzunehmen. Einige Tage später muss dann noch über das Postident-Verfahren eine Legitimation des Kontoinhabers vorgenommen werden.

Das Depot eröffnen – so geht’s richtig
Die Mehrheit der Depotbanken unterstützt den Kunden wenn er das Depot eröffnen will. Dazu gehören auch Services rund um die Übertragung der Wertpapiere. Beachten sollten Anleger, dass dabei auch ggf. entstandene Verluste / Gewinne mit übertragen werden. Denn diese Übertragung ist ggf. bei der Jahressteuererklärung von Bedeutung. Und wer sein Depot an einen Dritten – ggf. im Rahmen einer Schenkung oder bei Heirat – übertragen will, sollte vorab mit seinem Steuerberater Kontakt aufnehmen. Denn wer hier etwas falsch macht, der muss ggf. auf die entstandenen Gewinne im Rahmen der Übertragung die Kapitalertragssteuer abführen.

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