Depotbanken Vergleich – Finden Sie das perfekte Depot für Sie

Die Mehrheit der Deutschen denkt bei einer Depotbank in erster Linie an ein Kreditinstitut, bei dem Wertpapiere jeglicher Art eingelagert werden. Und tatsächlich ist auch genau das ursprüngliche Geschäftsmodell gewesen. Ausgelöst durch den Run auf Aktien vor gut einem Jahrzehnt und den Möglichkeiten, die das Internet bieten konnte, wurden immer mehr Direktbanken gegründet. Der Kunde sollte nach Möglichkeit alle Geschäfte online durchführen und die Beratung der Anlagestrategie erfolgte auch über mehr oder weniger komfortable Tools. In den letzten Jahren hat sich das Geschäftsmodell der Depotbanken aber deutlich verändert und der Kunde rückt in den Vordergrund. Kunden erwarten von ihrem Kreditinstitut eben mehr als nur die Führung des Aktiendepot, sondern wünschen sich eine vollwertige Bank als Ansprechpartner. Daher überrascht es auch nicht, dass mittlerweile Direktbanken vollwertige Girokonten und Kreditkarten anbieten, die Immobilienfinanzierung möglich ist oder zu guter Letzt auch Verbraucherkredite angeboten werden. Nachvollziehbar ist diese Entwicklung aber, denn das Geschäft der Direktbank ohne Filialgeschäft bietet nicht nur beim Aktiendepot erhebliche Kostenvorteile. Auch für alle anderen Geschäfte, die mit hohem personellen Aufwand verbunden sind, können diese Banken auf der Kostenseite punkten.

Das Marktangebot ist unübersichtlich
Die Kunden haben mittlerweile die Qual der Wahl, denn das Angebot an Direktbanken ist zwischenzeitlich nahezu unübersichtlich geworden, zumal sich keine der traditionellen Banken oder Bankengruppen es leisten kann, hier keine Antwort für preissensitive Kunden anbieten zu können. Klar sollte dem Kunden auch sein, dass es die ideale Direktbank nicht gibt. Jede hat für sich Stärken und Schwächen, die sowohl auf der Kostenseite oder im Leistungsumfang zu finden sind. Insbesondere bei den Kosten können für den Kunden zum Teil erhebliche Unterschiede für das Depot entstehen. Eine Reihe von Instituten erheben bspw. jährliche Pauschalen, andere sind bei den Ordergebühren in Abhängigkeit von der Orderhöhe oder der Anzahl der Orders pro Jahr unterschiedlich teuer. Dieses Dickicht kann der Verbraucher nur durchqueren, wenn er vorab einen Depotgebühren Vergleich vornimmt.

Vergleichen lohnt
Verbraucher können mit einfachen Mitteln einen Depotgebühren Vergleich durchführen. Dazu gibt es eine Reihe von Portalen, die einen schnellen Überblick über die unterschiedlichen Kostenpositionen erlauben. Allerdings sollte der Verbraucher darauf achten, dass das von ihm ausgewählte Portal die Möglichkeit bietet unterschiedliche Annahmen in Bezug auf die Nutzung des Depots auszuwählen, da es immer Anbieter gibt, die bspw. ab einer bestimmten Orderanzahl Boni gewähren oder unterschiedliche Mindestgebühren je Ordervolumen verlangen. Diese Informationen erhält der Anleger einfach mit einem Blick in sein aktuelles Wertpapierdepot. Ist die Entscheidung dann für den ein oder anderen Anbieter gefallen, dann ist der Weg frei zum Wechsel des Kreditinstituts.

Ein Depot eröffnen ist kinderleicht
Alle Kreditinstitute haben ein großes Interesse den Kunden schnell und unkompliziert zu gewinnen. Daher überrascht es nicht, dass jeder einfach ein Depot eröffnen kann. Der Kunde macht dazu Angaben zu seiner Person, ähnlich wie bei der Eröffnung eines Girokontos und erhält dann wenige Tage später noch die Aufforderung sich mit seinem Personalausweis über das Postident-Verfahren zu legitimieren. Innerhalb weniger Tage werden ihm dann die Zugangsdaten für das online-Depot zur Verfügung gestellt. Bei einer Reihe von Anbietern wird darüber hinaus auch die Möglichkeit des Telefonbankings bereitgestellt. Hierzu werden separate Zugangsdaten erstellt. Der Kontoinhaber sollte in diesem Zusammenhang in jedem Fall darauf achten, dass er seine Zugangsdaten sicher verwahrt und Passwörter, soweit er sie nicht behalten kann oder will, an anderer Stelle deponiert.

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